Tätigkeiten, die man von zu Hause aus verrichten kann, erfreuen sich mehr und mehr großer Beliebtheit. Gerade Mütter bzw. Väter, für die es wichtig ist, die Kinderbetreuung und die Arbeit unter einen Hut zu bringen, ist diese Möglichkeit der freien Zeiteinteilung sehr gefragt – nicht zuletzt, weil es einfach herrlich bequem und preiswert ist, die eigenen vier Wände nicht verlassen zu müssen. Doch gerade dort, wo die Suche nach dem rettenden Strohhalm so bedeutend ist, setzen viele schwarze Schafe, unseriöse und angebliche Arbeitgeber an, den Arbeitsuchenden abzuzocken.

Sicher, das Internet bietet inzwischen viele Jobs, die in Heimarbeit verrichtet werden können, doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Daher gilt es unbedingt ein paar Tipps zu beherzigen und stets die Augen und den Verstand offen zu halten, damit man wirklich etwas Geld verdienen und nicht alles verlieren kann.

Abzockermaschen
Auch wenn es ein altbekannter Trick sein sollte: Jeder Einzelne, der noch darauf reinfällt, ist einer zuviel. Die größte Anzahl der Angebote dient lediglich dem Zweck, den Suchenden auszunehmen.

Mehrwertnummern
Wer auf Anzeigen antwortet, die mit einer Mehrwertnummer geschaltet sind (0190er z.B.) wird schnell den Zähler auf seiner Telefonrechnung empor schnellen sehen – nicht selten kostet eine Gesprächsminute mehr als 1,99 Euro und in der Regel hat man ohnehin nur ein Tonband am anderen Ende. Hier verdient der Anbieter an jeder Sekunde, der Suchende kann nur verlieren und zwar schnell im deutlich zweistelligen Bereich – ohne je zu erfahren, wer oder was am anderen Ende ist.

Hohe Versprechungen
Mal ehrlich: Wenn man mit Schreibarbeiten von zu Hause aus tausende von Euros verdienen könnte, warum machen das nicht alle?
Der Trick hierbei ist häufig, mit dem Lockmittel des hohen Verdienstes, dem Jobsuchenden zum Beispiel einen teuren Computer oder andere Hilfsmittel zu verkaufen. Tatsächliche Aufträge sind nach diesem Kauf Fehlanzeige.

Schutzgebühr
Auch dies ist eine sehr beliebte Masche, zumeist wird hier „nur“ mit geringeren Beträgen von etwa 20-50 Euro geködert. Diese Summer wird fällig, wenn man Kontakt zu dem Unternehmen aufnehmen möchte – meist nur eine Scheinfirma, die jede Menge Kosten für den Suchenden parat hält, aber sicher keinen Job.