Immer mehr Menschen suchen einen Nebenjob, weil das Einkommen nicht mehr ausreicht, selbst wenn zwei Leute in einem Haushalt berufstätig sind. Mit nur einem Gehalt kommt eine vierköpfige Familie oft nicht mehr aus.

Die Wirtschaftssituation erfordert es, dass sich einige Menschen nach einem geeigneten Nebenjob umschauen. Anzeigen gibt es genug, ob in Zeitschriften, Zeitungen oder im Internet. Mit großen Versprechen und horrenden Summen wird geworben, um Arbeitssuchende anzulocken.

Nicht sofort ist zu erkennen, ob der angebotene Job seriös oder sogar kriminell ist. Sogar der Verbraucherschutz warnt auf speziellen Websites vor den Machenschaften dieser fragwürdigen Jobanbieter. Auch die Polizei fahndet aktiv nach diesen Abzockern und deren Methoden.

Dort wo ein Arbeitnehmer laut Anzeige ein gutes Gehalt erwartet, muss er oft erstmal in Vorkasse gehen. Das kann bedeuten, dass er eine Summe von 500 bis 1000 Euro zahlen muss, ohne sich sicher zu sein, den Job zubekommen und damit Geld zu verdienen.

Meistens ist der Arbeitssuchende, wenn er zahlt, der Leidtragende. Am Ende ist sein Geld weg und die Firma mit der verlockenden Anzeige und dem so viel versprechenden Angebot nicht mehr auffindbar.

Seien Sie also misstrauisch gegenüber Angeboten, bei denen man in Heimarbeit Kugelschreiber zusammen montieren soll; auch der Nebenverdienst mit Werbungen auf dem eigenen Auto bringt oft kein Einkommen ins Haus. Vor allem Nebenjobs, die eine Vorauszahlung (z.B. Vermittlungs-, Bearbeitungs- oder  Schulungsgebühr) des Arbeitssuchenden verlangen, sind in aller Regel unseriös.