Der Zeitgeist ist an den Job-Beschreibungen, in Zeitungen und Internet, nicht vorbeigegangen. Für den Leser von Stellenanzeigen ist der neue Sprachgebrauch oft unverständlich.

Was früher einfach und klar ausgedrückt wurde, versteht heute kaum noch einer. Diese Geheimsprache führt leicht zu Missverständnissen, aber auch bei Arbeitsuchenden zur Mutlosigkeit, sich bei solchen Firmen zu bewerben.

Vielleicht hat der Leser sogar die Fähigkeit, für diesen Job, doch wie soll er das erkennen, wenn die Begriffe wie Top-Teamplayer, stressresistent und Soft Skills unverständlich bleiben.

Am besten man fragt eine Personalberatung. Die sind für die Anzeigen großer Firmen verantwortlich, sie schreiben den Text und treffen eine Vorauswahl, der Personen, die zu den Bewerbungsgesprächen eingeladen werden.

Hinter dem Begriff „Top-Teamplayer“ verbirgt sich: Die Teamfähigkeit ist angesagt, zuhören und reden lassen. Der Einzelkämpfer auf der Karriereleiter ist nicht mehr gefragt. Die überdurchschnittliche Sozialkompetenz wird zum Hauptthema der Qualifikation.

Das so häufig zu lesende, „stressresistent“, heißt nichts anderes als „rund um die Uhr“ für die Firma zu arbeiten. Der ideale Typ ist ein selbstloser, neugieriger Mitarbeiter. Jemand, der positiv auf Veränderungen reagiert. Und dabei auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf behält.

Und die überdurchschittlichen „Soft Skills“, die man besitzen muss, bedeuten:
Im Sinne des Teams und der Firma denken. Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden. Ständige Lern- und Leistungsbereitschaft zeigen. Mit Kritik konstruktiv umgehen. Kollegial sein und die Mitarbeiter motivieren. Überzeugungsarbeit leisten und Durchsetzungsvermögen haben.